Wohn- und Arbeitsräume unter dem Dach wirken durch die schrägen Wände immer etwas gemütlicher und individueller als Räume mit geraden Wänden. Allerdings bedarf es bei der Einrichtung und Möblierung häufig etwas mehr Kreativität, um die teilweise niedrigen Dachschrägen möglichst effizient als Stellfläche im Raum nutzen zu können. Oftmals bereiten auch die schrägen Dachfenster Kopfzerbrechen, wie man sie am besten vor Sonne und fremden Blicken schützen kann. Denn klassische Gardinen kommen hier kaum in Frage.
Die meist verwendete Lösung sind Dachfensterrollos, mit denen man an heißen Tagen die intensive Sonnenstrahlung abhalten, tagsüber auch mal verdunkeln und am Abend den gewünschten Sichtschutz erzielen kann. Noch variabler in ihrer Bedienung und auch Formgebung sind Dachfensterplissees, denn diese lassen sich nicht nur variabel in der Höhe und Richtung verstellen, sondern lassen sich auch perfekt an ungewöhnliche Fensterformen anpassen. Dadurch können selbst dreieckige, trapezförmige oder sogar runde Dachfenster passgenau verkleidet werden, so dass diese bewusst gewählten Fensterformen in der Architektur des Raumes erhalten bleiben. Um herauszufinden, welches Plissee genau zu Ihrem Dachfenster passt, braucht man häufig nur den Hersteller und den Typ des Dachfensters anzugeben. Bei der Stoffauswahl sollte man sich vor allem an der Sonne orientieren, wie stark und lange das Dachfenster der Sonnenstrahlung ausgesetzt ist und ob man neben dem Sonnenschutz – der ja Wärme- und Lichtschutz bedeutet – z. B. auch noch eine Verdunkelung benötigt. Hier kann man ganz einfach 2 verschiedene Stoffe in einem Dachfenster-Plissee miteinander verbinden, so dass keine zusätzlichen Verdunkelungsanlagen nötig sind.
(Bild – © knipseline / PIXELIO)